Etwas an die große Glocke hängen
Man hängt etwas an die große Glocke, wenn man es überall herumerzählt, obwohl man es besser für sich behalten sollte/wollte.
Herkunft der Redensart
Im Mittelalter und auch schon früher wurden öffentliche Bekanntmachungen von einem Gemeindebediensteten ausgerufen. Um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, machte er mit einer Schelle Krach.
Wenn es sich um ganz besonders wichtige Bekanntmachungen handelte, von denen auch wirklich jeder erfahren sollte, wurde mit der Kirchenglocke “ausgeläutet”. So konnten auch die unterrichtet werden, die nicht direkt vor Ort wohnten. Die Nachricht wurde somit an die große Glocke gehängt, was sich bis heute als Redensart erhalten hat.










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