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	<title>Sprichwörter und Zitate &#187; Gedichte</title>
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	<description>Sprichworte, Aphorismen und Zitate aus aller Welt</description>
	<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 22:24:06 +0000</pubDate>
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		<title>Gro&#223;er Vogel - Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/grosser-vogel-joachim-ringelnatz-637/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 21:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Käfig]]></category>

		<category><![CDATA[Licht]]></category>

		<category><![CDATA[Nachtigall]]></category>

		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachtigall ward eingefangen,
Sang nimmer zwischen K&#228;figstangen.
Man drohte, kitzelte und lockte.
Gall sang nicht. Bis man die Verstockte
In tiefsten Keller ohne Licht
Einsperrte. – Unbelauscht, allein
Dort, ohne Angst vor Widerhall,
Sang sie
Nicht – –,
Starb ganz klein
Als Nachtigall.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachtigall ward eingefangen,<br />
Sang nimmer zwischen K&#228;figstangen.<br />
Man drohte, kitzelte und lockte.<br />
Gall sang nicht. Bis man die Verstockte<br />
In tiefsten Keller ohne Licht<br />
Einsperrte. – Unbelauscht, allein<br />
Dort, ohne Angst vor Widerhall,<br />
Sang sie<br />
Nicht – –,<br />
Starb ganz klein<br />
Als Nachtigall.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bewaffneter Friede - Wilhelm Busch</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/bewaffneter-friede-wilhelm-busch-589/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/bewaffneter-friede-wilhelm-busch-589/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 19:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Frieden]]></category>

		<category><![CDATA[Fuchs]]></category>

		<category><![CDATA[Igel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=589</guid>
		<description><![CDATA[Ganz unverhofft an einem H&#252;gel
sind sich begegnet Fuchs und Igel.
Halt, rief der Fuchs, du B&#246;sewicht!
Kennst du des K&#246;nigs Ordre nicht?
Ist nicht der Friede l&#228;ngst verk&#252;ndigt,
und wei&#223;t du nicht, da&#223; jeder s&#252;ndigt,
der immer noch ger&#252;stet geht?
Im Namen seiner Majest&#228;t,
geh her und &#252;bergib dein Fell,
Der Igel sprach: Nur nicht so schnell.
La&#223; dir erst deine Z&#228;hne brechen,
dann wollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz unverhofft an einem H&#252;gel<br />
sind sich begegnet Fuchs und Igel.<br />
Halt, rief der Fuchs, du B&#246;sewicht!<br />
Kennst du des K&#246;nigs Ordre nicht?<br />
Ist nicht der Friede l&#228;ngst verk&#252;ndigt,<br />
und wei&#223;t du nicht, da&#223; jeder s&#252;ndigt,<br />
der immer noch ger&#252;stet geht?<br />
Im Namen seiner Majest&#228;t,<br />
geh her und &#252;bergib dein Fell,<br />
Der Igel sprach: Nur nicht so schnell.<br />
La&#223; dir erst deine Z&#228;hne brechen,<br />
dann wollen wir uns weiter sprechen!<br />
Und allsogleich macht er sich rund,<br />
schlie&#223;t seinen dichten Stachelbund<br />
und trotzt getrost der ganzen Welt,<br />
bewaffnet, doch als Friedensheld.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seepferdchen - Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/seepferdchen-joachim-ringelnatz-621/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/seepferdchen-joachim-ringelnatz-621/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 21:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Seepferdchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=621</guid>
		<description><![CDATA[Als ich noch ein Seepferdchen war,
Im vorigen Leben,
Wie war das wonnig, wunderbar,
Unter Wasser zu schweben.
In den tr&#228;umenden Fluten
Wogte, wie G&#252;te, das Haar
Der zierlichsten aller Seestuten,
Die meine Geliebte war.
Wir senkten uns still oder stiegen,
Tanzten harmonisch umeinand,
Ohne Arm, ohne Bein, ohne Hand,
Die Wolken sich in Wolken wiegen.
Sie spielte manchmal grazi&#246;ses Entfliehn,
Auf da&#223; ich ihr folge, sie hasche,
Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich noch ein Seepferdchen war,<br />
Im vorigen Leben,<br />
Wie war das wonnig, wunderbar,<br />
Unter Wasser zu schweben.<br />
In den tr&#228;umenden Fluten<br />
Wogte, wie G&#252;te, das Haar<br />
Der zierlichsten aller Seestuten,<br />
Die meine Geliebte war.<br />
Wir senkten uns still oder stiegen,<br />
Tanzten harmonisch umeinand,<br />
Ohne Arm, ohne Bein, ohne Hand,<br />
Die Wolken sich in Wolken wiegen.<br />
Sie spielte manchmal grazi&#246;ses Entfliehn,<br />
Auf da&#223; ich ihr folge, sie hasche,<br />
Und legte mir einmal im Ansichziehn<br />
Eierchen in die Tasche.<br />
Sie blickte traurig und stellte sich froh,<br />
Schnappte nach einem Wasserfloh<br />
Und ringelte sich<br />
An einem Stengelchen fest und sprach so:<br />
Ich liebe dich!<br />
Du wieherst nicht, du &#228;pfelst nicht,<br />
Du tr&#228;gst ein farbloses Panzerkleid<br />
Und hast ein bek&#252;mmertes altes Gesicht,<br />
Als w&#252;&#223;test du um kommendes Leid.<br />
Seest&#252;tchen! Schn&#246;rkelchen! Ringelna&#223;!<br />
Wann war wohl das?<br />
Und wer bedauert wohl sp&#228;ter meine restlichen Knochen?<br />
Es ist beinahe so, da&#223; ich weine –<br />
Lollo hat das vertrocknete, kleine<br />
Schmerzverkr&#252;mmte Seepferd zerbrochen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frucht - Zucht - Frucht - Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/fruacht-zucht-frucht-joachim-ringelnatz-651/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/fruacht-zucht-frucht-joachim-ringelnatz-651/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 21:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Frucht]]></category>

		<category><![CDATA[Zucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=651</guid>
		<description><![CDATA[Bananen, Melonen, Ananas – –.
Alle Fr&#252;chte haben etwas –
Frei gesagt: Unanst&#228;ndiges,
Etwas Nudit&#228;tes an sich.
Dar&#252;ber freue ich mich.
Denn das ist etwas Unb&#228;ndiges.
Instinktiv oder auch bewu&#223;t
Haben wir alle daran unsre Lust.
Aber die dar&#252;ber erschreckt sind,
Sich entr&#252;sten und jemand verklagen,
Denen wollen wir andere sagen,
Da&#223; wir schon lang nicht mehr a. A. geleckt sind.
Und das mu&#223; – wenn auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="vers">Bananen, Melonen, Ananas – –.<br />
Alle Fr&#252;chte haben etwas –<br />
Frei gesagt: Unanst&#228;ndiges,<br />
Etwas Nudit&#228;tes an sich.<br />
Dar&#252;ber freue ich mich.<br />
Denn das ist etwas Unb&#228;ndiges.<br />
Instinktiv oder auch bewu&#223;t<br />
Haben wir alle daran unsre Lust.</p>
<p class="vers">Aber die dar&#252;ber erschreckt sind,<br />
Sich entr&#252;sten und jemand verklagen,<br />
Denen wollen wir andere sagen,<br />
Da&#223; wir schon lang nicht mehr a. A. geleckt sind.<br />
Und das mu&#223; – wenn auch nur theoretisch –<br />
Immer mal wieder auf Erden geschehn.<br />
Sonst werden wir Mehlbrei und hyper&#228;sthetisch<br />
Und werden rot, wenn wir Pfirsiche sehn.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Teilung - Wilhelm Busch</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/die-teilung-wilhelm-busch-603/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/die-teilung-wilhelm-busch-603/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 20:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Fuchs]]></category>

		<category><![CDATA[Löwe]]></category>

		<category><![CDATA[teilen]]></category>

		<category><![CDATA[Wolf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=603</guid>
		<description><![CDATA[Es hat einmal, so wird gesagt,
Der L&#246;we mit dem Wolf gejagt.
Da haben sie vereint erlegt
Ein Wildschwein, stark und gut gepflegt.
Doch als es ans Verteilen ging,
D&#252;nkt das dem Wolf ein mi&#223;lich Ding.
Der L&#246;we sprach, &#8220;Was gr&#252;belst Du?
Glaubst Du, es geht nicht redlich zu?
Dort kommt der Fuchs, er mag entscheiden,
Was jedem zukommt von uns beiden.&#8221;
&#8220;Gut&#8217;, sagt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat einmal, so wird gesagt,<br />
Der L&#246;we mit dem Wolf gejagt.<br />
Da haben sie vereint erlegt<br />
Ein Wildschwein, stark und gut gepflegt.<br />
Doch als es ans Verteilen ging,<br />
D&#252;nkt das dem Wolf ein mi&#223;lich Ding.<br />
Der L&#246;we sprach, &#8220;Was gr&#252;belst Du?<br />
Glaubst Du, es geht nicht redlich zu?<br />
Dort kommt der Fuchs, er mag entscheiden,<br />
Was jedem zukommt von uns beiden.&#8221;<br />
&#8220;Gut&#8217;, sagt der Wolf, dem solch ein Freund<br />
Als Richter gar nicht &#252;bel scheint.<br />
Der L&#246;we winkt dem Fuchs sogleich:<br />
&#8220;Herr Doktor, da ist was f&#252;r Euch.<br />
Hier dieses j&#252;ngst erlegte Schwein,<br />
Bedenkt es wohl, ist mein und sein.<br />
Ich fa&#223;t es vorn, er griff es hinten;<br />
jetzt teilt es uns, doch ohne Finten.&#8221;<br />
Der Fuchs war ein Jurist von Fach.<br />
&#8220;Sehr einfach&#8221;, sprach er, &#8220;liegt die Sach.<br />
Das Vorderteil, ob viel ob wenig,<br />
Erh&#228;lt mit Fug und Recht der K&#246;nig.<br />
Dir aber, Vetter Isegrimm,<br />
Geb&#252;hrt das Hinterteil. Da nimm!&#8221;<br />
Bei diesem Wort trennt er genau<br />
Das Schw&#228;nzlein hinten von der Sau.<br />
Indes: der Wolf verschm&#228;ht die Beute,<br />
Verneigt sich kurz und geht beiseite.<br />
&#8220;Fuchs&#8221;, sprach der L&#246;we, &#8220;bleibt bei mir.<br />
Von heute ab seid Ihr Gro&#223;vezier.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nie bist Du ohne Dir - Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/nie-bist-du-ohne-dir-joachim-ringelnatz-635/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/nie-bist-du-ohne-dir-joachim-ringelnatz-635/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Du]]></category>

		<category><![CDATA[selbst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=635</guid>
		<description><![CDATA[Eine Wiese singt.
Dein Ohr klingt.
Eine Telefonstange rauscht.
Ob du im Bettchen liegst
Oder &#252;ber Frankfurt fliegst,
Du bist &#252;berall gesehen und belauscht.
Gonokokken kieken,
Kleine Morcheln horcheln.
Poren sind nur Ohren.
Alle Bl&#228;schen blicken.
Was du verschweigst,
Was du den andern nicht zeigst,
Was dein Mund spricht
Und deine Hand tut,
Es kommt alles ans Licht.
Sei ohnedies gut.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="vers">Eine Wiese singt.<br />
Dein Ohr klingt.<br />
Eine Telefonstange rauscht.<br />
Ob du im Bettchen liegst<br />
Oder &#252;ber Frankfurt fliegst,<br />
Du bist &#252;berall gesehen und belauscht.</p>
<p class="vers">Gonokokken kieken,<br />
Kleine Morcheln horcheln.<br />
Poren sind nur Ohren.<br />
Alle Bl&#228;schen blicken.</p>
<p class="vers">Was du verschweigst,<br />
Was du den andern nicht zeigst,<br />
Was dein Mund spricht<br />
Und deine Hand tut,<br />
Es kommt alles ans Licht.<br />
Sei ohnedies gut.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprichworte-und-zitate.de/nie-bist-du-ohne-dir-joachim-ringelnatz-635/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Es sitzt ein Vogel auf dem Leim - Wilhelm Busch</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/es-sitzt-ein-vogel-auf-dem-leim-wilhelm-busch-587/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/es-sitzt-ein-vogel-auf-dem-leim-wilhelm-busch-587/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 19:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Baum]]></category>

		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Krallen]]></category>

		<category><![CDATA[Leim]]></category>

		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=587</guid>
		<description><![CDATA[Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,
Er flattert sehr und kann nicht heim.
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
Die Krallen scharf, die Augen gluh.
Am Baum hinauf und immer h&#246;her
Kommt er dem armen Vogel n&#228;her.
Der Vogel denkt: Weil das so ist
Und weil mich doch der Kater fri&#223;t,
So will ich keine Zeit verlieren,
Will noch ein wenig quinquilieren
Und lustig pfeifen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="vers">Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,<br />
Er flattert sehr und kann nicht heim.<br />
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,<br />
Die Krallen scharf, die Augen gluh.<br />
Am Baum hinauf und immer h&#246;her<br />
Kommt er dem armen Vogel n&#228;her.</p>
<p class="vers">Der Vogel denkt: Weil das so ist<br />
Und weil mich doch der Kater fri&#223;t,<br />
So will ich keine Zeit verlieren,<br />
Will noch ein wenig quinquilieren<br />
Und lustig pfeifen wie zuvor.<br />
Der Vogel, scheint mir, hat Humor.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprichworte-und-zitate.de/es-sitzt-ein-vogel-auf-dem-leim-wilhelm-busch-587/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Liedchen - Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/liedchen-joachim-ringelnatz-619/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/liedchen-joachim-ringelnatz-619/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 21:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Lied]]></category>

		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=619</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeit vergeht.
Das Gras verwelkt.
Die Milch entsteht.
Die Kuhmagd melkt.
Die Milch verdirbt.
Die Wahrheit schweigt.
Die Kuhmagd stirbt.
Ein Geiger geigt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="vers">Die Zeit vergeht.<br />
Das Gras verwelkt.<br />
Die Milch entsteht.<br />
Die Kuhmagd melkt.</p>
<p class="vers">Die Milch verdirbt.<br />
Die Wahrheit schweigt.<br />
Die Kuhmagd stirbt.<br />
Ein Geiger geigt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Genau besehen - Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/genau-besehen-joachim-ringelnatz-649/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/genau-besehen-joachim-ringelnatz-649/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 21:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Berg]]></category>

		<category><![CDATA[Braut]]></category>

		<category><![CDATA[Haare]]></category>

		<category><![CDATA[Nase]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=649</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man das zierlichste N&#228;schen
Von seiner liebsten Braut
Durch ein Vergr&#246;&#223;erungsgl&#228;schen
N&#228;her beschaut,
Dann zeigen sich haarige Berge,
Da&#223; einem graut.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man das zierlichste N&#228;schen<br />
Von seiner liebsten Braut<br />
Durch ein Vergr&#246;&#223;erungsgl&#228;schen<br />
N&#228;her beschaut,<br />
Dann zeigen sich haarige Berge,<br />
Da&#223; einem graut.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbstkritik - Wilhelm Busch</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/selbstkritik-wilhelm-busch-601/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/selbstkritik-wilhelm-busch-601/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 20:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<category><![CDATA[Bescheidenheit]]></category>

		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

		<category><![CDATA[selbst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=601</guid>
		<description><![CDATA[Die Selbstkritik hat viel f&#252;r sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich:
So hab ich erstens den Gewinn,
Da&#223; ich so h&#252;bsch bescheiden bin;
Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritik&#252;ssen;
Und viertens hoff ich au&#223;erdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Da&#223; ich ein ganz famoses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Selbstkritik hat viel f&#252;r sich.<br />
Gesetzt den Fall, ich tadle mich:<br />
So hab ich erstens den Gewinn,<br />
Da&#223; ich so h&#252;bsch bescheiden bin;<br />
Zum zweiten denken sich die Leut,<br />
Der Mann ist lauter Redlichkeit;<br />
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen<br />
Vorweg den andern Kritik&#252;ssen;<br />
Und viertens hoff ich au&#223;erdem<br />
Auf Widerspruch, der mir genehm.<br />
So kommt es denn zuletzt heraus,<br />
Da&#223; ich ein ganz famoses Haus.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprichworte-und-zitate.de/selbstkritik-wilhelm-busch-601/feed/</wfw:commentRss>
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