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	<title>Sprichwörter und Zitate &#187; Gedichte</title>
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	<description>Sprichworte, Aphorismen und Zitate aus aller Welt</description>
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		<title>Gro&#223;er Vogel &#8211; Joachim Ringelnatz</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 21:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Käfig]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtigall]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachtigall ward eingefangen, Sang nimmer zwischen K&#228;figstangen. Man drohte, kitzelte und lockte. Gall sang nicht. Bis man die Verstockte In tiefsten Keller ohne Licht Einsperrte. – Unbelauscht, allein Dort, ohne Angst vor Widerhall, Sang sie Nicht – –, Starb ganz klein Als Nachtigall.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachtigall ward eingefangen,<br />
Sang nimmer zwischen K&#228;figstangen.<br />
Man drohte, kitzelte und lockte.<br />
Gall sang nicht. Bis man die Verstockte<br />
In tiefsten Keller ohne Licht<br />
Einsperrte. – Unbelauscht, allein<br />
Dort, ohne Angst vor Widerhall,<br />
Sang sie<br />
Nicht – –,<br />
Starb ganz klein<br />
Als Nachtigall.</p>
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		<title>Bewaffneter Friede &#8211; Wilhelm Busch</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 19:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Igel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz unverhofft an einem H&#252;gel sind sich begegnet Fuchs und Igel. Halt, rief der Fuchs, du B&#246;sewicht! Kennst du des K&#246;nigs Ordre nicht? Ist nicht der Friede l&#228;ngst verk&#252;ndigt, und wei&#223;t du nicht, da&#223; jeder s&#252;ndigt, der immer noch ger&#252;stet geht? Im Namen seiner Majest&#228;t, geh her und &#252;bergib dein Fell, Der Igel sprach: Nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz unverhofft an einem H&#252;gel<br />
sind sich begegnet Fuchs und Igel.<br />
Halt, rief der Fuchs, du B&#246;sewicht!<br />
Kennst du des K&#246;nigs Ordre nicht?<br />
Ist nicht der Friede l&#228;ngst verk&#252;ndigt,<br />
und wei&#223;t du nicht, da&#223; jeder s&#252;ndigt,<br />
der immer noch ger&#252;stet geht?<br />
Im Namen seiner Majest&#228;t,<br />
geh her und &#252;bergib dein Fell,<br />
Der Igel sprach: Nur nicht so schnell.<br />
La&#223; dir erst deine Z&#228;hne brechen,<br />
dann wollen wir uns weiter sprechen!<br />
Und allsogleich macht er sich rund,<br />
schlie&#223;t seinen dichten Stachelbund<br />
und trotzt getrost der ganzen Welt,<br />
bewaffnet, doch als Friedensheld.</p>
<p><a href="http://www.gedichte-und-balladen.de/author/wilhelm-busch/">Weitere Gedichte von Wilhelm Busch</a></p>
<img src="http://www.sprichworte-und-zitate.de/?ak_action=api_record_view&id=589&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seepferdchen &#8211; Joachim Ringelnatz</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 21:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Seepferdchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=621</guid>
		<description><![CDATA[Als ich noch ein Seepferdchen war, Im vorigen Leben, Wie war das wonnig, wunderbar, Unter Wasser zu schweben. In den tr&#228;umenden Fluten Wogte, wie G&#252;te, das Haar Der zierlichsten aller Seestuten, Die meine Geliebte war. Wir senkten uns still oder stiegen, Tanzten harmonisch umeinand, Ohne Arm, ohne Bein, ohne Hand, Die Wolken sich in Wolken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich noch ein Seepferdchen war,<br />
Im vorigen Leben,<br />
Wie war das wonnig, wunderbar,<br />
Unter Wasser zu schweben.<br />
In den tr&#228;umenden Fluten<br />
Wogte, wie G&#252;te, das Haar<br />
Der zierlichsten aller Seestuten,<br />
Die meine Geliebte war.<br />
Wir senkten uns still oder stiegen,<br />
Tanzten harmonisch umeinand,<br />
Ohne Arm, ohne Bein, ohne Hand,<br />
Die Wolken sich in Wolken wiegen.<br />
Sie spielte manchmal grazi&#246;ses Entfliehn,<br />
Auf da&#223; ich ihr folge, sie hasche,<br />
Und legte mir einmal im Ansichziehn<br />
Eierchen in die Tasche.<br />
Sie blickte traurig und stellte sich froh,<br />
Schnappte nach einem Wasserfloh<br />
Und ringelte sich<br />
An einem Stengelchen fest und sprach so:<br />
Ich liebe dich!<br />
Du wieherst nicht, du &#228;pfelst nicht,<br />
Du tr&#228;gst ein farbloses Panzerkleid<br />
Und hast ein bek&#252;mmertes altes Gesicht,<br />
Als w&#252;&#223;test du um kommendes Leid.<br />
Seest&#252;tchen! Schn&#246;rkelchen! Ringelna&#223;!<br />
Wann war wohl das?<br />
Und wer bedauert wohl sp&#228;ter meine restlichen Knochen?<br />
Es ist beinahe so, da&#223; ich weine –<br />
Lollo hat das vertrocknete, kleine<br />
Schmerzverkr&#252;mmte Seepferd zerbrochen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frucht &#8211; Zucht &#8211; Frucht &#8211; Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/fruacht-zucht-frucht-joachim-ringelnatz-651/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 21:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frucht]]></category>
		<category><![CDATA[Zucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bananen, Melonen, Ananas – –. Alle Fr&#252;chte haben etwas – Frei gesagt: Unanst&#228;ndiges, Etwas Nudit&#228;tes an sich. Dar&#252;ber freue ich mich. Denn das ist etwas Unb&#228;ndiges. Instinktiv oder auch bewu&#223;t Haben wir alle daran unsre Lust. Aber die dar&#252;ber erschreckt sind, Sich entr&#252;sten und jemand verklagen, Denen wollen wir andere sagen, Da&#223; wir schon lang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="vers">Bananen, Melonen, Ananas – –.<br />
Alle Fr&#252;chte haben etwas –<br />
Frei gesagt: Unanst&#228;ndiges,<br />
Etwas Nudit&#228;tes an sich.<br />
Dar&#252;ber freue ich mich.<br />
Denn das ist etwas Unb&#228;ndiges.<br />
Instinktiv oder auch bewu&#223;t<br />
Haben wir alle daran unsre Lust.</p>
<p class="vers">Aber die dar&#252;ber erschreckt sind,<br />
Sich entr&#252;sten und jemand verklagen,<br />
Denen wollen wir andere sagen,<br />
Da&#223; wir schon lang nicht mehr a. A. geleckt sind.<br />
Und das mu&#223; – wenn auch nur theoretisch –<br />
Immer mal wieder auf Erden geschehn.<br />
Sonst werden wir Mehlbrei und hyper&#228;sthetisch<br />
Und werden rot, wenn wir Pfirsiche sehn.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Teilung &#8211; Wilhelm Busch</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/die-teilung-wilhelm-busch-603/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 20:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Löwe]]></category>
		<category><![CDATA[teilen]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat einmal, so wird gesagt, Der L&#246;we mit dem Wolf gejagt. Da haben sie vereint erlegt Ein Wildschwein, stark und gut gepflegt. Doch als es ans Verteilen ging, D&#252;nkt das dem Wolf ein mi&#223;lich Ding. Der L&#246;we sprach, &#8220;Was gr&#252;belst Du? Glaubst Du, es geht nicht redlich zu? Dort kommt der Fuchs, er mag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat einmal, so wird gesagt,<br />
Der L&#246;we mit dem Wolf gejagt.<br />
Da haben sie vereint erlegt<br />
Ein Wildschwein, stark und gut gepflegt.<br />
Doch als es ans Verteilen ging,<br />
D&#252;nkt das dem Wolf ein mi&#223;lich Ding.<br />
Der L&#246;we sprach, &#8220;Was gr&#252;belst Du?<br />
Glaubst Du, es geht nicht redlich zu?<br />
Dort kommt der Fuchs, er mag entscheiden,<br />
Was jedem zukommt von uns beiden.&#8221;<br />
&#8220;Gut&#8217;, sagt der Wolf, dem solch ein Freund<br />
Als Richter gar nicht &#252;bel scheint.<br />
Der L&#246;we winkt dem Fuchs sogleich:<br />
&#8220;Herr Doktor, da ist was f&#252;r Euch.<br />
Hier dieses j&#252;ngst erlegte Schwein,<br />
Bedenkt es wohl, ist mein und sein.<br />
Ich fa&#223;t es vorn, er griff es hinten;<br />
jetzt teilt es uns, doch ohne Finten.&#8221;<br />
Der Fuchs war ein Jurist von Fach.<br />
&#8220;Sehr einfach&#8221;, sprach er, &#8220;liegt die Sach.<br />
Das Vorderteil, ob viel ob wenig,<br />
Erh&#228;lt mit Fug und Recht der K&#246;nig.<br />
Dir aber, Vetter Isegrimm,<br />
Geb&#252;hrt das Hinterteil. Da nimm!&#8221;<br />
Bei diesem Wort trennt er genau<br />
Das Schw&#228;nzlein hinten von der Sau.<br />
Indes: der Wolf verschm&#228;ht die Beute,<br />
Verneigt sich kurz und geht beiseite.<br />
&#8220;Fuchs&#8221;, sprach der L&#246;we, &#8220;bleibt bei mir.<br />
Von heute ab seid Ihr Gro&#223;vezier.&#8221;</p>
<img src="http://www.sprichworte-und-zitate.de/?ak_action=api_record_view&id=603&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nie bist Du ohne Dir &#8211; Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/nie-bist-du-ohne-dir-joachim-ringelnatz-635/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Du]]></category>
		<category><![CDATA[selbst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=635</guid>
		<description><![CDATA[Eine Wiese singt. Dein Ohr klingt. Eine Telefonstange rauscht. Ob du im Bettchen liegst Oder &#252;ber Frankfurt fliegst, Du bist &#252;berall gesehen und belauscht. Gonokokken kieken, Kleine Morcheln horcheln. Poren sind nur Ohren. Alle Bl&#228;schen blicken. Was du verschweigst, Was du den andern nicht zeigst, Was dein Mund spricht Und deine Hand tut, Es kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="vers">Eine Wiese singt.<br />
Dein Ohr klingt.<br />
Eine Telefonstange rauscht.<br />
Ob du im Bettchen liegst<br />
Oder &#252;ber Frankfurt fliegst,<br />
Du bist &#252;berall gesehen und belauscht.</p>
<p class="vers">Gonokokken kieken,<br />
Kleine Morcheln horcheln.<br />
Poren sind nur Ohren.<br />
Alle Bl&#228;schen blicken.</p>
<p class="vers">Was du verschweigst,<br />
Was du den andern nicht zeigst,<br />
Was dein Mund spricht<br />
Und deine Hand tut,<br />
Es kommt alles ans Licht.<br />
Sei ohnedies gut.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Es sitzt ein Vogel auf dem Leim &#8211; Wilhelm Busch</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/es-sitzt-ein-vogel-auf-dem-leim-wilhelm-busch-587/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 19:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Krallen]]></category>
		<category><![CDATA[Leim]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=587</guid>
		<description><![CDATA[Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, Er flattert sehr und kann nicht heim. Ein schwarzer Kater schleicht herzu, Die Krallen scharf, die Augen gluh. Am Baum hinauf und immer h&#246;her Kommt er dem armen Vogel n&#228;her. Der Vogel denkt: Weil das so ist Und weil mich doch der Kater fri&#223;t, So will ich keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="vers">Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,<br />
Er flattert sehr und kann nicht heim.<br />
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,<br />
Die Krallen scharf, die Augen gluh.<br />
Am Baum hinauf und immer h&#246;her<br />
Kommt er dem armen Vogel n&#228;her.</p>
<p class="vers">Der Vogel denkt: Weil das so ist<br />
Und weil mich doch der Kater fri&#223;t,<br />
So will ich keine Zeit verlieren,<br />
Will noch ein wenig quinquilieren<br />
Und lustig pfeifen wie zuvor.<br />
Der Vogel, scheint mir, hat Humor.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Liedchen &#8211; Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/liedchen-joachim-ringelnatz-619/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 21:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lied]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit vergeht. Das Gras verwelkt. Die Milch entsteht. Die Kuhmagd melkt. Die Milch verdirbt. Die Wahrheit schweigt. Die Kuhmagd stirbt. Ein Geiger geigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="vers">Die Zeit vergeht.<br />
Das Gras verwelkt.<br />
Die Milch entsteht.<br />
Die Kuhmagd melkt.</p>
<p class="vers">Die Milch verdirbt.<br />
Die Wahrheit schweigt.<br />
Die Kuhmagd stirbt.<br />
Ein Geiger geigt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Genau besehen &#8211; Joachim Ringelnatz</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/genau-besehen-joachim-ringelnatz-649/</link>
		<comments>http://www.sprichworte-und-zitate.de/genau-besehen-joachim-ringelnatz-649/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 21:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Braut]]></category>
		<category><![CDATA[Haare]]></category>
		<category><![CDATA[Nase]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=649</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man das zierlichste N&#228;schen Von seiner liebsten Braut Durch ein Vergr&#246;&#223;erungsgl&#228;schen N&#228;her beschaut, Dann zeigen sich haarige Berge, Da&#223; einem graut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man das zierlichste N&#228;schen<br />
Von seiner liebsten Braut<br />
Durch ein Vergr&#246;&#223;erungsgl&#228;schen<br />
N&#228;her beschaut,<br />
Dann zeigen sich haarige Berge,<br />
Da&#223; einem graut.</p>
<img src="http://www.sprichworte-und-zitate.de/?ak_action=api_record_view&id=649&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbstkritik &#8211; Wilhelm Busch</title>
		<link>http://www.sprichworte-und-zitate.de/selbstkritik-wilhelm-busch-601/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 20:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zitateonkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bescheidenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[selbst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprichworte-und-zitate.de/?p=601</guid>
		<description><![CDATA[Die Selbstkritik hat viel f&#252;r sich. Gesetzt den Fall, ich tadle mich: So hab ich erstens den Gewinn, Da&#223; ich so h&#252;bsch bescheiden bin; Zum zweiten denken sich die Leut, Der Mann ist lauter Redlichkeit; Auch schnapp ich drittens diesen Bissen Vorweg den andern Kritik&#252;ssen; Und viertens hoff ich au&#223;erdem Auf Widerspruch, der mir genehm. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Selbstkritik hat viel f&#252;r sich.<br />
Gesetzt den Fall, ich tadle mich:<br />
So hab ich erstens den Gewinn,<br />
Da&#223; ich so h&#252;bsch bescheiden bin;<br />
Zum zweiten denken sich die Leut,<br />
Der Mann ist lauter Redlichkeit;<br />
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen<br />
Vorweg den andern Kritik&#252;ssen;<br />
Und viertens hoff ich au&#223;erdem<br />
Auf Widerspruch, der mir genehm.<br />
So kommt es denn zuletzt heraus,<br />
Da&#223; ich ein ganz famoses Haus.</p>
<img src="http://www.sprichworte-und-zitate.de/?ak_action=api_record_view&id=601&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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